Vortrag +++ Fällt aus und wird verschoben +++ Goethe, Merck und die Empfindsamkeit in Darmstadt
Ende 1772 lernte Goethe den Darmstädter Kriegsrat Johann Heinrich Merck kennen, den Mann, der, wie er später feststellte, auf seine Leben den „größten Einfluß“ hatte. Er war 23 Jahre alt, und im Haus des acht Jahre älteren Merck traf sich ein Kreis, der nachmals als „Darmstädter Empfindsamkeit“ in die Literaturgeschichte einging. Goethe nannte die Versammlung die „Gemeinschaft der Heiligen“ und schrieb für sie Gedichte und kleine Theaterstücke.
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©ZLB | Stefan Melchior
Berliner Stadtbibliothek | Kleiner Säulensaal
Ende 1772 lernte Goethe den Darmstädter Kriegsrat Johann Heinrich Merck kennen, den Mann, der, wie er später feststellte, auf seine Leben den „größten Einfluß“ hatte. Er war 23 Jahre alt, und im Haus des acht Jahre älteren Merck traf sich ein Kreis, der nachmals als „Darmstädter Empfindsamkeit“ in die Literaturgeschichte einging. Goethe nannte die Versammlung die „Gemeinschaft der Heiligen“ und schrieb für sie Gedichte und kleine Theaterstücke. Sein Charisma bezauberte alle, sogar den kritischen Merck. Der wurde sein Mentor, brachte ihm das Rezensieren bei, verbesserte seine Zeichentechnik und sorgte in der Hofdruckerei Wittich für die allerersten Buchveröffentlichungen, allen voran Götz von Berlichingen. In Weimar dann wird Goethe dem empfindsamen Treiben einen dramatischen Schlusspunkt setzen.
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Der Vortrag von Dr. Ulrike Leuschner wird verschoben auf den 21.03.2025.