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Theater Monolog mit meinem „asozialen“ Großvater

Erzähltheater und Publikumsgespräch über die vergessene Opfergruppe während der NS-Zeit.

Auf dieser Seite

Der Autor steht vor einem schwarzen Hintergrund. Er streckt seinen rechten Arm nach oben und hält ein Bild des Großvaters in seiner Hand.
Datum, Uhrzeit
Mi, 14.05.2025, 18.30 – 20.30 Uhr
Ereignisort

Amerika-Gedenkbibliothek | PopUp Saal

Allgemeine Infos

Arme, Obdachlose, Suchtkranke – in der NS-Diktatur wurden Menschen wie sie als „Asoziale“ verfolgt und ermordet. Bis heute erfahren sie weder angemessenes Gedenken noch Gerechtigkeit. Dieses Theaterstück will das ändern.

Das Theaterstück handelt von der vergessenen Opfergruppe der sogenannten „Asozialen“ während der NS-Zeit. Als „asozial“ galten den Nationalsozialisten diejenigen, die durch ihre Lebensführung vermeintlich dem „Volkskörper“ schadeten. Gemeint waren damit meist: Menschen aus der „Unterschicht“. Arme, Obdachlose, Suchtkranke, Prostituierte, Arbeitslose – wer nicht ins System passte, wurde aussortiert.

In einem sehr persönlichen Erzähltheater spricht der Autor Harald Hahn in einfühlsamen Monologen mit seinem verstorbenen Großvater Anton Knödler, der als Häftling in Buchenwald inhaftiert war. Er spricht über das Familiengeheimnis, die Scham und die Zeit in Buchenwald. Ausgehend von den Monologen schlüpft Harald Hahn in die Rolle eines SS-Mannes und verwandelt sich zurück in das Kind, das er einst war.

Im anschließenden Gespräch geht es auch um die Frage, was wir als Gesellschaft aktiv gegen Stigmatisierung und Ausgrenzung tun können und welche Personengruppen heute stigmatisiert werden.